Auszüge aus der 13. Ausgabe
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Kurz-Info über Dr. Shaw und sein Institut

Dr. William Shaw bekam seinen Doktortitel in Biochemie und menschlicher Physiologie von der Medical University of South Carolina. Er engagierte sich in den Bereichen der klinischen Chemie und Toxikologie beim American Board of Clinical Chemistry.

Er arbeitete zunächst bei dem US Centers for Disease Control (Gesundheitsamt) und spezialisierte sich anschließend beim Labor "Smith Kline Beecham Clinical Laboratories" auf medizinische Tests bzgl. Toxikologie (Gifte

und Drogen), Chemie, Immunologie, Tumorrezeptor und Endokrinologie. In den nächsten fünf Jahren war Dr. Shaw außerordentlicher Professor an der University of Missouri in Kansas City (UMKC) School of Medicine und der Direktor der Bereiche klinische Chemie, Toxikologie, Endokrinologie und organische Säuren-Tests für Stoffwechselprodukte des Children's Mercy Hospital (des dazugehörigen Krankenhaus).

Dr. Shaw ist jetzt Direktor des Labors "The Great Plains Laboratory" für Gesundheit, Metabolismus und Ernährung in Lenexa, Kansas. Dank seinen Untersuchungen, seiner klinische Arbeit, den von ihm durchgeführten Tagungen als auch den vielen persönlich durchgeführten Beratungen hat er bewirkt, dass viele Menschen und Familien gesunder und glücklicher leben können als vorher.

Aus der ganzen Welt werden Proben zugesandt, die vom Labor "The Great Plains Laboratory" auf organische Säuren im Körper und hinsichtlich der Diagnosestellung von abnormen Niveaus von Hefe und anderen Komponenten, welche Symptome von Autismus und vielen anderen Krankheiten verursachen, getestet werden.

Daneben bietet das Labor auch eine Vielfalt von anderen Tests auf Stoffwechselprodukte an, wie Immunmangel, Urin-Peptide, Nährungstests, Umwelttests usw. Mit im Service inbegriffen sind kostenlose Telefonberatungen, um den Klienten bei der Interpretation der Testergebnisse zu helfen als auch die beiden Therapiemöglichkeiten darauf zu finden. Die deutschsprachige Ansprechpartnerin ist Dorothea Paiva, welche wir in Eppelheim kennen lernen durften.

The Great Plains Laboratory befindet sich in Lenexa, Kansas, einem Vorort von Kansas City. Das Labor verlässt sich auf ein Team von Biochemiker und Laborwissenschaftler und Angestellte mit Erfahrung in Nährung die unseren Kunden beraten.

Um einen Test im GPL zu machen, muss man nicht nach Kansas City fahren. Sie oder der Arzt können Test-Kits per Telefon, Fax oder per Internet bestellen. Die Mitarbeiter werden Ihnen ein Packet mit Informationen zukommen lassen, wie man die Proben richtig sammelt und wie man sie problemlos zurück schickt. Wenn die Tests durchgeführt sind, werden Ihnen und den Arzt Kopien von den Ergebnissen zugeschickt, die eine Interpretation enthalten.

Soweit die Informationen über Dr. Shaw und sein Institut, die Sie auch im InterNet unter

www.greatplainslaboratory.com nachlesen können.

Wir werden Sie auf den nachfolgenden Seiten - mit ausdrücklicher Genehmigung von Dr. Shaw - über die vom GPL angebotenen Testverfahren ausführlich informieren. Es könnte jetzt natürlich der Eindruck entstehen, als ob wir für das GPL werben würden. Die Antwort ist NEIN und JA.

NEIN, wenn damit gemeint ist, dass die nachfolgenden Seiten als Werbeanzeigen gekauft wurden. Der Verlag kann versichern, dass bis dato vom GPL kein solches Angebot gemacht wurde und auch keine finanziellen Zuwendungen in irgendeiner Art und Weise geflossen sind.

JA, wir werben für dieses Institut, weil wir der Auffassung sind, dass die hier angebotenen Testverfahren autistisch behinderten Menschen enorm helfen können, wenn für jeden Einzelnen fundiert festgestellt wird, welche Probleme er hat.

Wir berichten über biomedizinische Themen schon seit unserer 6. Ausgabe. Wir haben seither sehr viele Ansätze ausgegraben und über erfolgreiche Behandlungen berichtet. Da wir es aber beim Autismus mit einer vielschichtigen Behinderung zu tun haben, die bei jedem einzelnen Betroffenen unterschiedlich ausgeprägt sein kann, sind solche allgemeinen Hinweise, wie wir sie in der Zeitschrift geben können, nur die Hälfte wert, wenn Sie als Eltern nicht sicher wissen, ob dies auch auf Ihr Kind zutrifft oder nicht. Nicht zuletzt deshalb, weil wir immer wieder von Eltern gefragt werden, wo sie ihr Kind testen lassen können, sehen wir uns dazu verpflichtet, die nachfolgenden Seiten zu veröffentlichen.

Welche Testverfahren für autistisch Behinderte bietet das GPL an?

Tests für den Anfang:

Test auf organische Säuren:

Beinahe alle Proben von Kindern mit Autismus oder PDD haben eine oder mehrere abnorme organische Säureverbindungen, bedingt durch das abnorme Niveau von Hefe und anderen Darmbakterien. Diese Verbindungen können die neurologischen Funktionen, den Vitaminverbrauch, das Energieniveau, die Darmauskleidungsintegrität (Problem des durchlässigen Darms), den körperlichen Gebrauch von Hormonen und die Muskelfunktion beeinflussen. Zusätzlich zur Identifikation eines zu hohen Niveaus von Gastrointestinalhefe oder -Bakterium zeigt der Test auch, ob einen Mangel an Nahrungsmitteln oder Antioxidierendesmitteln, angeborene Fehler im Stoffwechsel, Amino- oder Fettsäurenprobleme, eine Aussetzung mit toxischen Lösungsmittel, Anzeichen auf eine mögliche diabetische Kondition, einen Mangel an Vitamin B oder C und außergewöhnliche Niveaus von Neurotransmittern vorhanden sind.


Hefekultur und -Empfindlichkeit:

Dieser Test sollte gleichzeitig mit dem organischen Säuren-Test gemacht werden, um den genauesten Zählerstand für Hefe- und Bakteriumsüberwachstum zu ermitteln. Wenn Sie beide Tests machen, werden Sie einen hinreichenden Beweis haben, um dem Arzt zu helfen, diese Probleme zu behandeln. Der Urin-Organische-Säuren-Test ist wesentlich genauer in der Bewertung von Hefe, die manchmal im Stuhl übersehen wird. Hefe kann sich manchmal an der Darmauskleidung befestigen und wird nicht im Stuhl eliminiert. In manchen Fällen ist die Stuhlportion, die gesammelt und zur Analyse eingeschickt wird, nicht die Portion, in der sich die Hefe befindet. Im Allgemeinen jedoch ist der Stuhltest ein genauer Test. Der größte Vorteil des Stuhltests ist der, dass daraus ersichtlich wird, auf welches Antipilzmittel der Darmtrakt am besten reagieren wird.

 

Test auf Nahrungsmittelallergien:

Die Auswirkung von Nahrungsmittelallergien auf das Verhalten kann erstaunlich sein. Das Verlangen nach Nahrungsmittel betrifft oftmals die gleiche Nahrung, welche die Allergie verursacht. Diese Nahrungsmittel spielen eine Rolle im abnormen Niveau von Gastrointestinalorganismen. GPL hat zwei Tests zur Verfügung; der eine testet 92 Nahrungsmittel und der andere testet die 10 Nahrungsmittel, die Allergien am häufigsten verursachen. GPL empfiehlt einen von diesen zwei Testgruppen. Am besten ist es die umfassende Gruppe von Tests zu machen.

Jedoch ist die Gruppe der 10 Nahrungsmittels gut für Leute mit beschränkten finanziellen Mitteln oder für diejenigen, die nicht warten wollen, bis das Hefeproblem unter Kontrolle ist, um herauszufinden, welche Nahrungsallergien sie haben. Die typische Nahrungsallergie Tests testen auf IgE-initiierte Allergien (sofortige Wirkung). Leider zeigen IgE-Tests nicht immer Allergien, die eine Beziehung zu Verhaltensstörungen haben. GPL’s Nahrungsmittel-

allergie-Test deckt aber die IgG-vermittelten Allergien auf, die das Verhalten beeinflussen. Wenn Sie vorher Tests auf IgE gemacht haben, empfiehlt GPL ihren IgG-Test, um zusätzliche Allergien zu finden.

Immunmangel Gruppe:

Zahlreiche Dokumente beurkunden einen Mangel der Immunfunktion in der Bevölkerung, der die Empfindlichkeit zu bakteriellen/virilen/fungösen Infektionen erhöht. Insbesondere ist Hefe als Unterdrücker des Immunsystems gut dokumentiert. Wenn es eine Überwucherung von Hefe gibt, werden die Möglichkeiten für eine unzureichende Immunreaktion wahrscheinlicher. Dies wiederum erhöht die Möglichkeit von Entzündungen und Hefevermehrung. Diese Testgruppe ist bestimmt für  Patienten, die zum Beispiel Mängel in der Zinkebene und den spezifischen Immunprotein wie IgA und Subklassen von IgG haben. Die meisten Tests

sammeln nicht alle wichtige Informationen.

Peptid Tests für Milch und Weizen

In den meisten Fällen haben Menschen mit Milch und Weizenallergien auch Probleme mit Peptiden von Milch und Weizen, die eine Wechselwirkung in dem Gehirn haben und eine opiatähnliche Wirkung verursachen. Jedoch gibt es auch Menschen, die Milch- oder Weizenallergien nicht aufweisen, aber trotzdem das Peptidproblem haben, und umgekehrt. Deswegen ist es eine gute Idee, beide Tests, den Peptidtest und den Nahrungsallergietest zu machen. Wenn Sie lieber nur einen machen möchten, empfehlen wir den Nahrungsallergietest, weil man annehmen kann, dass eine Mehrheit von Menschen mit Kasein- und Glutennahrungsallergien auch das Peptidproblem haben.

Inhalationen:

(Umfassender Test oder Grundtest)

Besonders nützlich, wenn der Verdacht auf Inhalationsallergien durch Staub, Schimmel oder Pollen besteht. Bluttests haben sich in den letzten Jahren wesentlich verbessert und sind besonders hilfreich für Individuen, die Schwierigkeiten haben, die Bedingungen von Hauttests zu erfüllen oder die Hautentzündungen haben, aber auch um Zeit zu sparen oder für sehr junge Kinder.

Weiterverführenden Tests:

Test auf organische Säuren:

Es ist hilfreich, ungefähr 4 bis 6 Monaten nach Beginn der Behandlung noch mal zu testen, hauptsachlich um die Therapie zu verfeinern. Wenn der ursprüngliche Test ausschließlich unerwünschte Niveaus von Gastrointestinal-Stoffwechselprodukten beurkundet hat, dann reicht die kürzere Gruppe von Tests. Die Mikrobielle Gruppe misst nur 20 der 62 Verbindungen, von den die im umfassenden Organische Säure Gruppe getestet werden.

Hefekultur und Empfindlichkeit:

Wenn Sie den Test auf Organische Säuren oder den mikrobiellen Test wiederholen, ist es eine gute Idee, diesen Test auch nochmals zu machen, um zu sehen, ob sich die Empfindlichkeiten nach der Behandlung auf Hefe verändert haben. In manchen Fällen kann die Hefe nach der Aussetzung mit einem Antipilzmittel einen Widerstand gegen das Mittel entwickeln. Testen Sie wieder nach 3 bis 6 Monaten oder wie von dem Arzt verordnet.

Umfassende Nahrungsmittelallergie-Gruppe

Wenn Sie den Grund-Test für Nahrungmittelallergien zuerst gemacht haben, oder wenn Sie gewartet haben, bis das Hefeproblem angesprochen oder gelindert worden ist, dann wäre es jetzt der richtige Zeitpunkt, diesen Test zu machen. Wenn Sie den umfassenden Nahrungsmittelallergietest erst gemacht haben, als der Hefe noch gegenwärtig war, sollten Sie nun mit diesem Test weitermachen, um herauszufinden, welche Nahrungsallergien immer noch gegenwärtig sind. Oft verschwinden die Nahrungsallergien, wenn das Hefeproblem behandelt ist.

Aminosäuren

Hilfreich in der Auswertung von der Ursache und in der Behandlung von Lethargie, Muskelschwäche, Vitaminmangel, Proteinüberempfindlichkeit, Erbrechung, Steinen, angeborenem Fehler im Stoffwechsel und Anfällen. Weil viele diese Symptome bei gehobenen Niveaus der Hefe/Bakterien im Gastrointestinaltrakt verursacht oder verschlechtert werden, empfiehlt GPL Aminotests nach dem organischen Säuren-Test und wenn indiziert, eine Behandlung mit Magen-Darmtrakt-Organismen.

Vitamin Profil:

Hilfreich bei einer nicht ausreichenden Nahrungsaufnahme, Intestinalresorptionsstörungen, einer schlechten Einhaltung des Patienten, Gastromukosastatus und um die Ursachen von Anämie und DNS Synthesemangel zu identifizieren. Die 20 Vitamine Gruppe ist nützlich, wenn das Carnitinniveau verlangt wird.

Vitamintests können bei Kindern mit Durchfall, lockerem Stuhlgang oder unverdauerter Nahrung im Stuhl sehr wichtig sein. Kinder, die sehr wählerisch in ihrem Essen sind, können auch davon Nutzen ziehen, weil es sein kann, dass ihre Nahrungsaufnahme unausgewogen ist. Kürzlich haben einige Forschern herausgefunden, dass manchmal Vitamin A Mangel das Sehschwächeproblem in Autismus verursachen kann. Das ist ein anderer Grund das Vitamin-Niveau zu checken.

Essentielle Fettsäuren:

Mängel an essentielle Fettsäuren werden mit Haarverlust, trockener Haut oder Hautschuppen, Durchfall, Ekzem, Ermüdung, Aggression, ausgetrockneten, spröden Haaren, Essstörungen, übermäßigem Durst, Gallensteinen, Wachstums-Beeinträchtigung, Hyperaktivität und beeinträchtigter Wundheilung

assoziiert.

Ein Mangel an essentielle Fettsäuren könnte durch unzulängliche Nahrungseinnahme, Durchfall, lockerem Stuhlgang, einer unzureichenden Herstellung von Pankreastischen Enzymen oder einer unreichenden Herstellung, oder Absonderung von Galle oder Gallensalz verursacht werden.

Das Muster, das normalerweise bei Kindern mit Autismus festgestellt wird, ist ein Mangel an Omega-3 Fettsäuren, besonders Alphalinoleinsäure mit erhöhtem Arachidoninsäure und Trans-Fettsäuren. Arachidoninsäure ist besonders wichtig, weil es zum Regulierungsstoff, Prostaglandin genannt, verwandelt ist.

Getreide und Fleisch von Tieren, die mit Getreide gefüttert wurden, können hohe Arachidoninsäuren Werte haben. Trans-Fettsäuren sind unnatürliche Fettsäuren, die bei der Hydrierung von ungesättigte Fettsäuren hergestellt werden. Trans-Fettsäure können besonders gefährlich sein, wenn Alphalinoleinsäure unzureichend vorhanden ist.

Trans-Fettsäuren könnten die Nervenflüssigkeit auf verschiedenen Dimensionen beeinflussen, verglichen zur Cis-Fettsäuren. Trans-Fettsäurenwerte sind hoch in Nahrungsmittel wie: Pommes frites, Chips, Margarine, Kekse und Kuchen.

Schwermetalle (Blut, Haare):

Die Haare sind besonders nützlich, um toxische Schwermetalle wie Blei, Aluminium, Quecksilber und Kadmium zu entdecken.

Man findet Blei in der Erde in der Nähe von Straßen und im Lack von älteren Häusern. Kindern mit Pica oder Kindern, die Lackscherben essen, können toxische Bleiniveaus entwickeln.

Kadmium findet man in Batterien, Stahlgürtelreifen und Plastik. Die klare Plastikfolie, die als Verpackung von Essen benutzt wird, kann auch einen Ursprung von Kadmium sein. Es ist auch in Zigarettenrauch vorhanden.

Quecksilber findet man in Batterien, Amalgamlegierungen, Vakuumpumpen, Klappen und Siegel. Ziemlich viel Quecksilber ist vorhanden in der Umgebung von Krematorien wegen der Amalgamlegierungen von Verstorbenen in der Einäscherung.

Arsen ist ziemlich häufig in Meerfrüchten und auch in Tieren, die Arsen in ihrem Futter bekommen, vorzufinden. Arsen ist auch vorhanden in Holz-Konservierungsmitteln, Pilzvernichtungsmitteln, Pflanzenvertilgungsmitteln und in Blei- und Kupfer-Legierungen.

Kinder mit Autismus können auf die Ausleitung von giftigen Schwermetallen günstig reagieren. Kinder mit Autismus, betrachtet als Gruppe, haben niedrige Werte wichtiger Elemente wie Kalzium, Kalium, Zink und Magnesium. Die Behandlung einer Schwermetallbelastung enthält normalerweise die Entfernung der Schwermetallquellen sowie der Ausleitung mit Chelatbindern.

Es ist ein sicherlich Balanceakt, die Kosten der Tests und deren Wert für die Verbesserung der Symptomen abzuwägen. Im Allgemeinen gilt: Je größer die abnormen Ergebnisse, desto größer die Möglichkeit zur Verbesserung nach der Durchführung der dazugehörigen Therapien. Behalten Sie aber im Auge, dass eine Methode nie in allen Fällen passt und dass die Mitarbeiter des GPL für jede Beratung zur Verfügung stehen. Trotzdem empfiehlt GPL, gleich zu Beginn einen Arzt Ihres Vertrauens hinzu zu ziehen.